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MAS Aristoteles’ Zweite Analytiken/ Aristoteles: Analytica Posteriora (MA 82001; MA 82401; MA 82011; MA 82012; MA 82411; theoretisch: BA 54701, BA 54702, BA 53901)

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

ECTS: siehe entsprechende meinCampus-Einträge für die o. g. Prüfungsnummern; auch für fortgeschrittene BA-Studierende geeignet

Inhalt

Die |Zweiten Analytiken| zählen zu den anspruchsvollsten Schriften nicht nur im Organon, sondern im gesamten Corpus Aristotelicum. In diesem Werk, das aus zwei Büchern besteht, entfaltet Aristoteles eine Theorie des “wissenschaftlichen Wissens” (gr. epistêmê). Bei diesem Wissen handelt es sich laut Aristoteles um ein streng demonstratives: Jede Wissenschaft in engerem Sinne besteht in einer Kette von Demonstrationen, in denen ausgehend von demonstrativen Prinzipien (insb. Definitionen) bewiesen wird, dass bestimmte Attribute den Dingen notwendig zukommen, welche unter die Gattung fallen, die den Gegenstandsbereich der jeweiligen Wissenschaft bildet. Demonstrationen zeichnen sich von gültigen deduktiven Schlüssen (Syllogismen) dadurch aus, dass sie die Ursache (|aitia|) zeigen bzw. erklären, warum etwas der Fall ist. Im Rahmen dieses Masterseminars sollen die philosophisch interessantesten Kapitel der Schrift gelesen und unter Berücksichtigung der jüngsten Sekundärliteratur ausführlich diskutiert werden. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme stellt die Bereitschaft dar, über Aristoteles’ Text zu referieren oder einen Aufsatz in deutscher oder englischer Sprache vorzustellen. Eine genauere Textauswahl sowie eine vollständige Literaturliste werden zu Beginn des Semesters bekanntgegeben werden.