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MS Emotionen in der Ethik

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

  • Di 14:00-16:00, Raum PSG A 402 ICS

Voraussetzungen / Organisatorisches

Die Bereitschaft zur Lektüre von Texten in englischer Sprache.

Inhalt

Kaum ein anderer Bereich menschlichen Denkens scheint derart mit Emotionen übersät zu sein wie derjenige der Moral. Zorn, Empörung und Abscheu, aber auch Achtung, Bewunderung, Empathie und Liebe scheinen mehr als zufällige Begleiterscheinungen unseres moralisch bedeutsamen Überlegens, Urteilens und vernünftigen Handelns zu sein. Doch wie ist dieser Zusammenhang zu verstehen? Ist unser moralisches Denken seiner Natur nach gefühlsgeleitet? Und wäre dies so, hätte man froh zu sein über diesen Umstand oder sollte man eher darüber verzweifeln, dass wir Sklaven unserer Leidenschaften sind? Oder kann (und soll) sich doch die richtig ausgebildete Vernunft von dem Einfluss der Emotionen befreien und die Sache „nüchtern“ betrachten? Welche dieser Alternativen am plausibelsten sowie am wünschenswertesten ist, hängt mitunter davon ab, wie es mit der Natur moralischen Denkens, moralischer Wahrheit und nicht zuletzt mit der Natur der Emotionen steht. Solche und ähnliche Fragen werden wir anhand von klassischen und auch neueren Werken der Moralphilosophie, unter anderem von Aristoteles, David Hume, Adam Smith, John Rawls oder Martha Nussbaum, gemeinsam zu beantworten versuchen.

Zusätzliche Informationen

www: https://www.philosophie.phil.fau.de/